LYDIA

LUNCH

Um Schlag zwölf, also pünktlich, kommt Lydia Lunch mitsamt ihrer Stimme in das Café in Prenzlauer Berg. Die Sonne scheint, die Wespen summen, Frau Lunch bestellt sich Pinot Grigio. Später muss nach innen umgezogen werden, weil die Wespen die New Yorker No-Wave-Legende verärgert haben. Dort darf man auch rauchen. So ist Berlin.

JOACHIM BESSING Ich war überrascht, Sie hier im Kreise junger Dichter anzutreffen.

LYDIA LUNCH Ich mache diese Workshops schon seit einiger Zeit. Hauptsächlich für Frauen. Weil ich glaube, dass Frauen auch eine Versamm­lungsmöglichkeit brauchen. Für Männer gibt’s den Sport­verein. Jetzt hatte ich diese ge­mischte Gruppe, aber es war für die Männer nicht unbe­dingt einfacher, auf der Bühne zu stehen. Als Musikerin finde ich es interessant, welche Ehr­furcht die Leute haben vor dem bloßen Wort. Gedichtvortrag ist eine harte Schule. Mir hat bei dem Kurs hier am besten dieser Mann gefallen, der eigentlich in der Werbung arbeitet.

JB Ach, der Ironische.

LL Der kam herein und hatte ein kurzes Gedicht dabei. Ich las es und fand es sofort gut.

JB Ich fand den Vortrag des Franzosen anrührend.

LL Ja, der hat allen Männern gefallen. Also ich hatte meinen Spaß mit den jungen Dichtern, aber wenn Sie am Vortag zur Probe gekommen wären, hätten Sie mich noch gnadenloser er­leben können.

JB Ich fand Sie so schon recht gnadenlos. Sie haben die Leute ja teilweise ausgelacht.

LL Gut, ich muss die ja ein­ schüchtern. Das Publikum wird auch nicht einfühlsam mit ihnen umgehen. Deshalb lese ich ihnen zuallererst ihre eige­nen Gedichte vor. Dann hören sie, was sie geschrieben haben. Denn, wenn man schreibt, wird man von sich selbst geblendet.

“Bis vor Kurzem habe ich vier Jahre lang ohne festen Wohnsitz gelebt”
LYDIA LUNCH

JB Es waren ja auch Amateure.

LL Viele Musiker sind auch Amateure, die bloß so tun, als ob sie Profis wären.

JB Das Festival “Pop­-Kultur” wurde finanziert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters.

LL Grundsätzlich ist es gut, wenn Kunst wie meine staatlich gefördert wird. Irgendjemand wird mich in Zukunft bezahlen müssen, weil ich in der Vergan­genheit nie bezahlt wurde. Ich habe mich noch nie für ein Sti­pendium beworben. In den Ver­einigten Staaten kann man es vergessen, wenn man Sachen macht wie ich. Da ist ein Lotto­ gewinn noch wahrscheinlicher.

JB Haben sich die Bedingungen für Sie verändert?

LL Ach, überhaupt nicht.

JB Aber die Lebenshaltungskos­ten sind doch gestiegen seit den 70er-­Jahren.

LL Ächz! Bis vor Kurzem habe ich vier Jahre lang ohne festen Wohnsitz gelebt – das war mein Mietstreik. Ich ziehe sowieso alle zwei bis vier Jahre um. Zu­letzt habe ich acht Jahre lang in Barcelona gewohnt. Ich bin dorthin gezogen, als George W. Bush zum zweiten Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Amerika wandelte sich damals in das faschistisch regierte Land, das es jetzt unter Donald Trump geworden ist. Also ging ich nach Spanien, das den Fa­schismus längst hinter sich ge­bracht hatte. Davor hatte ich in New Orleans gelebt und in Pittsburgh, in San Francisco, in London, Brooklyn – und das nicht aus dem Grund, weil diese Städte zentral gelegen waren. Pittsburgh ist das Zentrum für gar nichts. New Orleans ist ein Zentrum für Musiker, mit denen ich gar nichts anfangen könnte. Trotzdem musste ich plötzlich zurück nach Amerika. Weil ich politisch gesehen die Stimme der Vernunft bin. Jetzt lebe ich seit anderthalb Jahren in Brooklyn. Ich weiß nicht, wie lange ich mir Brooklyn noch leisten kann. Vermutlich ziehe ich in den Süden des Landes um. Ich denke permanent da­rüber nach, wo ich als Nächstes hinziehen könnte.

Fotos: Joe Stevens (2); Courtesy of: ZIG ZAG (10)

JB Anstrengend.

LL Manche sind drogen­abhängig, das ist auch anstren­gend. Ich bin auf Umzug.

JB Vor 15 Jahren wäre Berlin für Sie ideal gewesen. Wann waren Sie zum ersten Mal hier?

LL In den Achtzigern habe ich hier aufgenommen mit Die Haut. Gefallen hat es mir hier nie. Zu kalt. Vom Wetter her. In New Orleans ist das Wetter auch nicht gut. Zu heiß. Und es regnet andauernd. Es schüttet. Über­all Insekten. Dann explodiert wieder etwas. Ich war froh, wie­der weg zu sein. Was ich mache, soll von begrenzter Dauer sein. Ich bin Konzeptkünstlerin. Die Kunst selbst fällt mir leicht.

JB Die Gedichte, meinen Sie?

LL Alles. Ich bin aber auch extrem diszipliniert. Das kommt daher, dass ich nie von einer Plattenfirma unterstützt worden bin. Oder von einem Buchverlag. Ich hatte auch nie einen Sponso­renvertrag. Von daher muss ich seit jeher acht Monate im Voraus planen, damit ich nicht zum No­maden wider Willen werde.

JB Woher kommt dieser Drang nach Unabhängigkeit?

LL Ich bin halb Deutsche. Die andere Hälfte stammt aus Sizi­lien. Ich bin manisch und – ma­nisch. Zwei Sorten wüten in mir. Die eine dient dazu, Dinge ge­regelt zu kriegen. Die andere ist zum Ausflippen da. Der Hedo­nist und der Arbeiter.

JB Gab es je den Punkt, an dem Sie die Kunst aufgeben wollten?

LL Klar. Ich wäre sehr gern Rechtspsychologin. Zur Not auch forensische Linguistin. Ich würde gern die Briefe von Mas­senmördern auswerten.

JB Sie haben ein Gedicht vorge­tragen über all Ihre Ex-­Männer und deren Selbstmordversuche.

“Ich brauche niemanden, der mich rettet. Ich fühle mich gut. Aber eben nach 40 Jahren Psychotherapie vor Publikum”
LYDIA LUNCH

LL Man kann niemanden vor sich selbst in Sicherheit bringen. Eine beschädigte Persönlichkeit wird immer versuchen, andere zu beschädigen.

JB Kennen Sie den Satz von Jo­sephine Hart? “Damaged people are dangerous. They know they can survive.”

LL Ja, großartig. Ich brauche niemanden, der mich rettet. Ich fühle mich gut. Aber eben nach 40 Jahren Psychotherapie vor Publikum.

JB War man als Künstler vor 40 Jahren noch eine gefährdete Existenz?

LL Ich kann nur aus New York erzählen: Die Stadt befand sich damals am Rande des Ab­grunds. Es gab extreme Armut. Es war zum Verzweifeln. Die Feuerwehr kam einfach nicht mehr. Die Häuser mit Sozial­wohnungen in der Bronx und auf der Lower East Side brann­ten einfach ab. Vom 13. bis zum 14. Juli 1977 gab es den gro­ßen Stromausfall. Es kam zu massenhaften Plünderungen. Im Grunde hatte der Präsident die Stadt abgeschrieben. Wir sind damals aus genau diesem Grund dorthin gezogen. Es war extrem gefährlich, dort zu woh­nen. Aber auch extrem befrei­end. Es ging ja kaum jemand davon aus, den nächsten Tag noch erleben zu dürfen. Des­halb ist dort so viel Punk ent­standen. Man war zwar arm, aber wenn man nur 75 Dollar Miete im Monat bezahlen muss, hat man auch kaum noch Pro­bleme. Wenn ich kein Geld hatte, habe ich mich mit einem Block an die nächste Straßenecke ge­stellt und um Spenden für die Krebshilfe gebeten. Zehn Dollar in zehn Minuten, damit war der Tag finanziert.

JB Was waren die Gefahren?

LL Rochester, von wo ich weg ­gezogen bin, war viel gefähr­licher als New York in den Sieb­zigern. Als ich fünf war und später noch einmal, da war ich acht, gab es heftigste Rassen­unruhen. Die Häuser standen in Flammen. Drei Kreuzungen weiter stürzte ein Polizeihub­schrauber ab. Zum ersten Mal seit dem Bürgerkrieg musste die Nationalgarde anrücken. Ich kam angstbefreit in New York an. So wurde ich nicht zum Opfer. Der Einzige, vor dem ich geflohen bin, war ich selbst.

JB Hat Ihnen die harsche Um­gebung geholfen, zu Ihrer kre­ativen Stimme zu finden?

LL Die hatte ich da schon. Ich war auf der Suche nach einer Form, sie zum Ausdruck zu bringen. Die Orte haben immer meine Arbeit beeinflusst.

JB Und wie war es in New York, als eine Frau die Kunstszene zu betreten, die nicht Nico hieß?

Foto: David Corio/Redferns/Getty Images

LL Das war egal. Wir mochten alle Nico, aber wir wussten auch, dass sie sich auf dem absteigen­den Ast bewegte. Ihre Schönheit war ihr Fluch. Wir waren sowieso extrem gegen Warhol. Wenn er auf Konzerte kam, brachte er diese Attitüde mit von wegen “Jeder ist ein Star”. Aber wir wollten überhaupt keine Stars sein. Und Warhol verströmte für uns den Todeshauch des Ruhms. Außerdem gefiel uns nicht, dass er so viele Leute für sich ar­beiten ließ. Einmal schickte er mir zwei Hefte von Interview, die er signiert hatte. Ich zer­riss sie, schickte sie ihm zurück und schrieb, dass er mir lieber einen seiner 100­-Dollar-­Scheine schicken sollte. Wir waren ja alle Nihilisten, weil in unserer Kindheit und Jugendzeit die Kennedys erschossen worden waren. Es gab Vietnam und Nixon, Charles Manson, und der Summer of Love kippte um in den Summer of Hate. Die Sixties hielten wir für einen Reinfall. Das einzig Gute war die sexu­elle Befreiung. In der Ära von No Wave malten Frauen, machten Filme, machten Musik – es gab kein Genderproblem. Die Leute waren bisexuell, waren queer. Ich selbst habe mich übrigens nicht als Künstlerin begriffen. Und als Produzentinnen, nicht Künstlerinnen, haben sich auch viele andere Frauen begriffen, die ich kannte. Mit einer von ihnen, der Filmemacherin Beth B, arbeite ich derzeit wieder zu­sammen. Wir kennen uns seit 1979. Jetzt macht sie einen Do­kumentarfilm über mich. Das wollten schon einige, aber denen habe ich gesagt: Warum einen Dokumentarfilm, noch bin ich nicht tot! Gut, aber jetzt stellt sich halt die Frage: Wie lässt sich mein Schaffen seit 40 Jah­ren in einem Film dokumentie­ren? Warhol hatte ja diesen Film mit dem Titel “Sleep”. Da sah man jemandem 24 Stunden beim Schlafen zu. Mein Film müsste “No Sleep” heißen. Der geht dann 48 Stunden lang. Eine Stunde für jedes verdammte Jahr. Gut, wo waren wir? Ah ja: die Frauen in der Rockszene. Schauen Sie: Es gab Blondie. Diese Band hat von ihrer Frau profitiert. Ich meine: Wir hielten Blondie für einen Witz. Absolut lächerlich. Alle anderen fanden sie frei­lich ganz toll. Weil die nämlich zu jedem nett waren. Spießer halt. Das gab es in New York ja durchaus auch in dieser Zeit: Popbands. Und Rockbands. Die wollten einfach nur Erfolg haben. Die Kategorie “sexy” existierte noch nicht. Man fühlte sich sexy, wenn man Sex hatte.

JB Im Privaten?

LL Nicht unbedingt. Ich bin aus recht vielen Waschräumen hinauskomplimentiert worden. Es gab auch Lokalverbote. Na ja. Mit dieser #MeToo-­Bewegung will ich jedenfalls nichts zu tun haben. Das widert mich an.

JB Ich war etwas enttäuscht, als ich die weinerliche Autobiografie von Kim Gordon las.

LL Etwas? Stellen Sie mal den Rekorder aus, dann sage ich Ihnen etwas dazu.

JB Haha, ja. Herrlich.

LL Meine Meinung zur #MeToo­-Bewegung ist vielleicht von daher etwas hart.

JB Andererseits veranstalten Sie diese Workshops, wo Sie Frauen einen Raum geben möchten.

LL Damit sie sich nicht eingeschüchtert fühlen müssen. Ich will jetzt aber auch einen nur für Männer anbieten. Wobei die meisten Männer nicht hart genug sind, um auf einer Bühne mit ihren Gedichten zu bestehen. In den 80er-­Jahren habe ich für einen Club in New York das Programm für Dichterlesungen kuratiert. Da ist dann beispielsweise Nick Cave zum ersten Mal aufgetreten. Aber halt einmal nur und dann nie wieder. Oder Vincent Gallo, der Schauspieler: einmal und nie wieder. Ken Stringfellow von den Posies: dito. Meine größte Entdeckung war damals Bibbe Hansen. Mit 14 hatte sie in dem Film “Prison” von Andy Warhol mitgespielt, weil sie ja wirklich eine Jugendstrafe abgesessen hatte. Ihr Vater, der Fluxuskünstler Al Hansen, hatte sie mit Warhol zusammengebracht. Bibbe ist die Mutter von Beck. Ich habe sie auf die Bühne gebracht. Wir sind dann auch zusammen aufgetreten und haben zusammen Workshops veranstaltet. Derzeit schreibt sie an ihren Lebenserinnerungen, die bestehen hauptsächlich aus Erinnerungen an die gemein­same Zeit mit mir. Sie ist dadurch zu einer Geburtshelferin für verhinderte Rhapsoden geworden. Dichten soll ja ein hem­mungsloses Auskotzen von düsteren Stimmungen sein.

Fotos: Joe Stevens (2); Courtesy of: ZIG ZAG (10)

JB Da bin ich dagegen.

LL Gut, Ihnen mögen die lebenslustigen Gedichte gefallen, mir aber nicht. Die Leute, die ich kenne, schöpfen aus dem Ab­gründigen ihrer Existenz. Wenn man vor 20000 Zuschauern auftritt, sind es bestimmt nicht mehr als drei, die es komplett verstehen werden. Aber für diese drei Menschen trete ich auf.

JB Hatten Sie jemals Lampenfieber?

LL Noch nie. Als ich zum ersten Mal mit meiner Band Teenage Jesus aufgetreten bin, war ich 17. Wir machten grauenvoll aggressive Musik. Ich hatte keine Furcht. Ich wollte das Pub­likum das Fürchten lehren. Ich bin eine Rampensau – eigent­lich merkwürdig, dass mich noch nie jemand mit David Bowie verglichen hat. Ihm als Künstler fühle ich mich nahe. Seiner musikalischen Schizophrenie.

JB Weil sich David Bowie auf vielen unterschiedlichen Feldern versucht hat?

LL Mehr als jeder andere Künstler – bis halt auf mich.

JB Ihr Outfit ist doch relativ unverändert geblieben.

LL Warum sollte ich meinen Stil ändern?

JB Wenn Sie sich mit David Bowie vergleichen wollten …

“Ich empfinde mich als antiamerikanisch, und das empfinde ich als sehr amerika­nisch”
LYDIA LUNCH

LL Mir geht es doch nicht um Kostümierungen! David Bowie hat unterschiedliche Kunstfiguren verkörpert. Ich verkörpere eine andere Seite meiner Persönlichkeit.

JB Glauben Sie, dass David Bowie sich anders stilisiert hätte, wenn er im Körper einer Frau zur Welt gekommen wäre?

LL Und zusätzlich noch in einem anderen Jahrzehnt – dann ja. Sie müssen ja sehen, dass er zu Beginn seiner Karriere bei­nahe ein Folk­-Musiker war. So gesehen haben Sie recht: David Bowie wäre als Frau nicht annähernd so eingeschlagen. Bei mir ist das übrigens ähnlich. Aber ich brauchte keine Stilberatung. Mit 13 sah ich übrigens genau so aus wie heute noch. Es gibt ein Bild aus dem Jahr 1973, da trage ich ein schwarzes Kleid, mein schwarzes Haar streng zurückgekämmt, schwarzer Lid­schatten — und posiere auf dem Friedhof. Wie kam ich wohl darauf? Goth gab es definitiv noch nicht. Das ist mein sizilia­nischer Einfluss!

JB Betrachten Sie sich eigentlich noch als Amerikanerin?

LL Ja. Und Nein. Ich bin eine Mischung aus Sizilianerin, Deutscher und Amerikanerin. Mir läuft die dreifache Dosis Faschismus durchs Blut.

JB Die Sizilianer zählen nicht wirklich. Das waren Mitläufer.

LL Gut, aber dafür hatten sie die Mafia. Jedenfalls spüre ich in mir die Verwundungen der Geschichte. Ich empfinde mich als antiamerikanisch, und das empfinde ich als sehr amerika­nisch. Wir sind die Massenmörder, wir sind die größten Lügner. Unsere Arroganz kennt keine Grenze. Unter Bush wusste ich, was kommen würde. Bush hat uns erst in diese Lage gebracht, in der wir uns jetzt befinden. Obama war lediglich die nicht weiße Marionette der CIA. Ein Werkzeug der Propaganda. Frü­her konnten wir die Korruption wenigstens bloß ahnen. Jetzt wird nicht einmal mehr versucht, die Korruption zu verbergen. Und Donald Trump lügt weiter. Genau deswegen ist es wichtig, dass ich wieder in Amerika lebe.

JB Glauben Sie, dass Ihre Stimme von Ihren Landsleuten gehört wird?

LL Ich erreiche all die, die es angeht. Das ist meine Beru­fung. Ich war sechs Jahre alt, als mir das klar geworden ist. Ich predige zu den Perversen unter uns. Wer sich allein fühlt, ist nicht allein. Schmerz und Trauma sind eine Seuche, die gibt es überall auf der Welt. Ich bin bloß eine, die dieser Seuche eine Stimme verleiht. Nach Artaud, Henry Miller und Genet, de Sade, Friedrich Nietzsche – das waren alles weiße Männer. Ich habe diese Fackel weitergetragen, als niemand anders dazu be­reit war. Oder fällt Ihnen etwa jemand ein? Sprechen Sie jetzt.

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