LERA ABOVA

Das Londoner Modelabel hat jüngst seine „Fall/Winter 2016“ – Kampagne veröffentlicht. Wir haben Model Lera Abova nach der Zusammenarbeit mit Fotograf David Sims gefragt und natürlich auch die Bilder für Sie!

 

Die aus Sibirien stammende Lera Abova zog vor 10 Jahren nach Berlin. Sie liebt es, zu reisen und pendelt momentan zwischen London und Berlin. Mit David Sims stand sie nun für ihre erste große Kampagne vor der Kamera. Wir haben mal nachgehakt, wie es war, mit David für Joseph zu arbeiten.

Alisa Vornehm Kanntest du David Sims schon vor eurer Zusammenarbeit oder habt ihr euch dort das erst Mal getroffen?

Lera Abova Na klar kannte ich David vorher schon, er ist ist einer meiner absoluten Lieblingsfotografen! Das erste Mal haben wir uns in London bei einem großen Shoot für das Arena Homme Plus Magazine getroffen. Am Anfang war ich total aufgeregt, aber schon nach kurzer Zeit war das verflogen und es war super lustig.

AV David Sims ist ein international bekannter Modefotograf. Hat man mit ihm immer so viel Spaß am Set oder kann es auch mal rau zugehen?

LA Das komplette Team um David ist für mich wie eine kleine Fashion-Familie und ich kann gar nicht beschreiben, wie dankbar ich bin, diese Menschen um mich herum zu wissen. Die Atmosphäre bei einem Shooting mit David ist immer lustig und entspannt, trotzdem bleiben alle professionell und fokussiert. Man merkt, dass diese Menschen seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Alles funktioniert einfach! David gibt einem so viel Selbstvertrauen und sorgt dafür, dass man sich vor der Kamera wohlfühlt. Es kam sogar schon vor, dass ich vor Dankbarkeit geweint habe. Ich bin so glücklich zu wissen, dass David an mich glaubt.

AV Du hast ja bereits die ganze Joseph Kollektion anprobiert. Welches ist dein Lieblingsstück?

LA Die ganze Kollektion ist einfach unglaublich toll, aber am besten gefällt mir der schwarze bodenlange Mantel.

AV Du hast über 35.000 Follower auf Instagram. Wie wählst du deine Fotos aus? Gibt es irgendwelche Bilder, die du niemals teilen würdest?

LA Ich poste niemals Essen, haha. Ich wähle die Bilder nicht wirklich aus. Mein Instagram-Account ist ein bisschen wie Snapchat: Alles ist bunt durchgemischt. Ich poste ein Bild und könnte es am nächsten Tag direkt wieder löschen. Es ist mir egal, wie mein Feed aussieht. Wichtig ist, dass er real ist!

AV Ist es nicht ein merkwürdiges Gefühl, wenn einem so viele Menschen folgen?

LA Na ja, heutzutage sind 35.000 Follower nicht mehr so viel. Ich bekomme allerdings einige beängstigende „Direct Messages“. Aber ich liebe es, eine Inspiration für andere Menschen zu sein. Es muss immer auch ein paar Hater geben, aber ich denke nur an die guten Menschen. Jene, die mir sagen, dass sie sich durch mein Feed inspiriert fühlen. Das gibt mir ein gutes Gefühl und die negativen Kommentare rücken in den Hintergrund.

AV Was war dein erfolgreichster Post auf Instagram?

LA Auf jeden Fall die ersten Fotos meines kahlrasierten Kopfes!

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